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  • absolute und relative Ausschlusskriterien

    absolute Ausschlusskriterien sind Kriterien, die eine entsprechende Behandlung nicht möglich machen; bei relativen Ausschlusskriterien handelt es sich um Kriterien, bei denen die entsprechenden Fachärzte genau abwägen, ob eine Therapie möglich ist.

  • Abwehrsystem

    Fähigkeit des Körpers schädliche Einflüsse eigenständig zu bekämpfen.

  • ADHS

    Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung. ADHS-Symptome lassen sich in drei Kernbereiche einteilen:

    • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen

    • Impulsive Verhaltensweisen

    • Ausgeprägte Unruhe

    ADHS ist eine der häufigsten psychiatrischen Störungen im Kindes- und Jugendalter.

    Alkalische Phosphatase (AP) – Einer von mehreren biochemischen Markern im Körper, der verwendet werden kann, um PBC zu diagnostizieren und die Krankheit zu verfolgen. Teil des Leber-Panel-Bluttests, der die Gesundheit der Leber insgesamt untersucht. AP wird in der Leber, den Knochen und anderen Geweben hergestellt und während eines Routine-Bluttests gemessen. Abnorm hohe Konzentrationen können auf eine Lebererkrankung oder Gallengangaufstau hinweisen.

  • Adipositas

    krankhaftes Übergewicht oder auch Fettleibigkeit. Adipositas kann Ursache einer Fettleber sein.

  • AFP

    Alpha-Fetoprotein, Körpereigenes Eiweiß, das als Marker für Krebstumor dient. Eine deutliche Erhöhung des AFP-Wertes kann darauf hinweisen, dass ein Leberkrebs (HCC) vorliegt.

  • AIH

    Autoimmunhepatitis ist eine autoimmune Lebererkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) die Leberzellen angreift. Dies führt zu einer Entzündung der Leberzellen.

  • Albumin

    Von der Leber gebildeter Hauptbestandteil der Bluteiweiße. Bei schlechter Leberfunktion sinkt das Albumin im Blut, sodass weniger Wasser in den Blutgefäßen gebunden wird und Wasser ins Gewebe austritt (Ödeme, Aszites).

  • Alkalische Phosphatase (AP)

    Einer von mehreren biochemischen Markern im Körper, der verwendet werden kann, um PBC zu diagnostizieren und die Krankheit zu verfolgen. Teil des Leber-Panel-Bluttests, der die Gesundheit der Leber insgesamt untersucht. AP wird in der Leber, den Knochen und anderen Geweben hergestellt und während eines Routine-Bluttests gemessen. Abnorm hohe Konzentrationen können auf eine Lebererkrankung oder Gallengangaufstau hinweisen.

  • ASH

    Alkoholische Fettlebererkrankung (ASH) – auch alkoholische Steatohepatitis genannt. Schwere durch Alkoholkonsum ausgelöste Lebererkrankung.

  • Allergie

    Überempfindlichkeit auf bestimmte körperfremde Stoffe oder Substanzen

  • Allgemeine Nachsorge

    direkt nach einer Krebsbehandlung erfolgt zunächst eine spezifische Nachsorge, die sich nach dem eingesetzten Therapieverfahren richtet. Die allgemeine Nachsorge überwacht den Erfolg der Behandlung.

  • Alltagserkrankungen

    beispielsweise ein grippaler Infekt

  • Ambulant

    medizinische Leistungen oder Pflegeleistungen, bei denen der Patient die Behandlungs- oder Pflegeeinrichtung nur vorübergehend in Anspruch nimmt und sie spätestens zur Nacht wieder verlässt.

  • ambulanten

    medizinische Leistungen oder Pflegeleistungen, bei denen der Patient die Behandlungs- oder Pflegeeinrichtung nur vorübergehend in Anspruch nimmt und sie spätestens zur Nacht wieder verlässt.

  • Anämie

    auch Blutarmut genannt. Mangel an roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) und/oder roten Blutkörperchen (Erythrozyten) in Folge geringer Anteile an Blutzellen

  • Aneurysmen

    Schwächung der arteriellen Gefäßwand durch Erweiterung einer Schlagader

  • Angiosarkom

    bösartiger Tumor der Blutgefäße in der Leber

  • Anschlussheilbehandlung

    sie findet meistens in einem speziellen Zentrum – einem Rehabilitationszentrum - statt. Sie soll helfen Alltagsfähigkeiten zu trainieren und dient der Erholung nach einer Krebstherapie.

  • Antimitochondriale Antikörper (AMA)

    Einer von mehreren biochemischen Markern im Körper, der verwendet werden kann, um PBC zu diagnostizieren.

  • Asymptomatisch

    Übersetzt: ohne Symptome. Oft haben Menschen mit PBC keine Symptome, die die Krankheit nachweisen.

  • Aszites

    auch Bauchwasser genannt. Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle.

  • Autoimmune

    Eine Krankheit, die auftritt, wenn das körpereigene Gewebe durch das eigene Immunsystem angegriffen wird. Das heißt, körpereigene Abwehrzellen des Immunsystems greifen keine Krankheitserreger an, wofür sie eigentlich da sind, sondern wenden sich gegen körpereigenes Gewebe oder Zellen. PBC, AIH und PSC zählen zu den Autoimmunen Lebererkrankungen.

  • Barcelona Kriterien

    (BCLC = Barcelona Clinic Liver Cancer), Kriterienkatalog zur Einschätzung und Beurteilung der Therapieoptionen bei primärem Leberkrebs

  • Bauchglatze

    Verlust der Behaarung im Bauchbereich und manchmal im angrenzenden Intimbereich. Mögliche Begleiterscheinung der Leberzirrhose

  • Bauchspiegelung

    Bezeichnung einer Methode, bei der die inneren Organe mittels spezieller optischer Instrumente sichtbar gemacht werden können, ohne einen größeren Bauchschnitt durchzuführen.

  • Bauchwasser

    siehe Aszites – Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle als Folge einer Leberzirrhose

  • BCLC- Stadium

    Barcelona Clinic Liver Cancer – Einteilung des Leberkrebs in Stadien. Diese dienen zur Einschätzung und Beurteilung der Therapieoptionen bei primärem Leberkrebs

  • Begleitsymptome

    Erscheinungen, die neben der eigentlichen Erkrankung auftreten, beispielsweise starke Müdigkeit

  • Bestrahlung

    entspricht den Begriffen Strahlentherapie oder Radiotherapie. Verfahren um mit Hilfe von Strahlen den Tumor zu bekämpfen.

  • Bewusstseinsstörungen

    Beeinträchtigung oder Veränderung des gewöhnlichen Alltagsbewusstseins. Sie können u. a. durch die Gabe von starken Schmerzmitteln hervorgerufen werden.

  • Bildgebendes Verfahren

    dazu gehören der Ultraschall (Sonographie), die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT)

  • Biliär

    Bezieht sich auf die Gallengänge, Gallenblase oder Galle.

  • Bilirubin

    Bilirubin ist das gelbe Abbauprodukt des normalen Häm-Katabolismus, das durch die körpereigene Reinigung von alten roten Blutkörperchen, die Hämoglobin enthalten, produziert wird. Bilirubin wird über Galle und Urin ausgeschieden. Erhöhte Werte können auf bestimmte Krankheiten hinweisen.

  • Biopsie

    Entnahme von Gewebe oder Zellen aus den Körperorganen (z.B. Leber) zur mikroskopischen Untersuchung.

  • Blutarmut

    ein Mangel an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) und/oder roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und daraus resultierend einem zu geringen Anteil an Blutzellen (Hämatokrit) im Körper

  • Bluthochdruck

    der Blutdruck ist der Druck des Blutes, den es beim Durchströmen auf die Gefäße ausübt. Von Bluthochdruck wird gesprochen, wenn dieser über dem erhöhten Normwert von 130-139/85-89 mmHg liegt.

  • Bluttransfusion

    Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen eines Spenders auf einen Empfänger

  • Blutunterdruck

    der Blutdruck ist die Kraft des Blutes, die es beim Durchströmen auf die Gefäße ausübt. Von Blutunterdruck wird gesprochen, wenn dieser unter 100/110 zu 60 mmHg liegt.

  • Bridgingverfahren

    temporäre Überbrückungsmaßnahmen im Rahmen einer Therapie, z.B. zur Überbrückung der Zeit bis zur einer späteren Organtransplantation

  • Cabozantenib

    Medikament, das bei der Systemischen Therapie zum Einsatz kommen kann

  • Chemotherapie

    Behandlungsverfahren bei Krebs. In der Regel ist mit der Chemotherapie eine „zytostatische“ (Substanz, die das Zellwachstum und die Zellteilung verhindert) Behandlung von Krebs gemeint.

  • Child Pugh A

    gibt den Schweregrad der Zirrhose an (A=milde Zirrhose/kompensierte Zirrhose)

  • Child Pugh A-C

    Einteilung der Zirrhose in Schweregrade

  • Child Pugh B

    gibt den Schweregrad der Zirrhose an (B=moderate bis starke Zirrhose/kompensierte Zirrhose)

  • Child Pugh C

    gibt den Schweregrad der Zirrhose an (C= sehr starke Zirrhose/dekompensierte Zirrhose = die Leberfunktionen können nicht mehr aufrechterhalten werden)

  • cholangiozellulär

    von den Zellen der Gallengänge ausgehend

  • Cholangitis

    Entzündung der Gallengänge.

  • Cholestase

    Eine Abnahme des Gallenflusses aufgrund eingeschränkter Ausscheidung oder Aufstau des Gallenflusses.

  • chronische Infekte

    die köpereigenen Immunabwehr reicht nicht aus. Der Infekt tritt immer wieder auf oder heilt nicht aus.

  • Co – Medikationen

    zusätzliche verabreichte Medikamente, die den therapeutischen Erfolg des Hauptmedikamentes unterstützen

  • Coping Strategie

    Bewältigungsstrategien zum Umgang mit einer Erkrankung

  • CT

    Die Computertomographie ist eine Röntgentechnik, bei der Schnittbilder des Körpers zu Diagnosezwecken angefertigt werden

  • Depression

    ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln des Betroffenen beeinflusst

  • Depressionen

    ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln des Betroffenen beeinflusst

  • Dimenhydrinate

    Mittel gegen Übelkeit, Erbrechen. Wird auch als Beruhigungsmittel eingesetzt.

  • Drug-Eluting Beads (TACE-DEB)

    ein Therapieverfahren, bei dem zusätzlich zum lokal in den Tumor verabreichtem Medikament, kleinste Partikel in den Tumor eingebracht werden und diesen verstopfen. Das eigentliche Medikament kann dann bis zu einer Woche direkt im Tumor wirken.

  • ECOG-Kriterien

    Kriterien zur Einschätzung des Aktivitätsniveaus eines Patienten

  • ECOG-Status

    Aktivitätsniveau eines Patienten vgl. ECOG-Kriterien

  • Eigenbehandlung oder Selbstmedikation

    nicht vom Arzt angerordnete Medikamente oder Maßnahmen.

  • Eigenmedikation

    nicht vom Arzt angeordnete Medikamente.

  • Eisenspeicherkrankheit

    Hämochromatose. Bei dieser Erkrankung reichert der Körper zu viel Eisen in Gelenken und Organen, u.a. auch in der Leber an. Die hohen Eiseneinlagerungen führen zu einer Schädigung der Leber. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber behandelbar.

  • Eiweiße

    Universalbaustoff des Körpers. Eiweiße aus der Nahrung werden im Körper aufgespalten und in körpereigenes Eiweiß umgewandelt.

  • Ekzem

    nicht infektiöse entzündliche Hauterkrankung

  • Embolisation

    künstlicher Verschluss von Blutgefäßen, beispielweise durch Moleküle/Kunststoffe, mit dem Ziel die Blutzufuhr zum Tumor zu unterbrechen

  • Embolisatverschleppung

    Das Dichtmaterial der Embolisation verteilt sich und kann andere Gefäße als die des Tumors verstopfen

  • Endoskop

    Untersuchungsgerät, dass aus einer Art Schlauch mit einer kleinen Kamera besteht. Es dient der optischen Untersuchung von inneren Organen.

  • Entzündung

    ist eine körpereigene Reaktion auf Reize. Entzündungszeichen sind Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz und funktionelle Einschränkungen.

  • Entzündungsreaktion

    ist eine körpereigene Reaktion auf Reize. Entzündungszeichen sind Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz und funktionelle Einschränkungen.

  • Entzündungswerte

    hohe Entzündungswerte deuten auf eine Abwehrreaktion des Immunsystems hin. Sie können Anzeichen eines Infektes oder Erkrankung sein.

  • Ergotherapie

    hilft dabei, durch Krankheit oder Behinderung verlorengegangene alltägliche Handlungsfähigkeit wiederherzustellen oder zu verbessern (z.B. durch Schulung der Motorik und der Wahrnehmung)

  • Erstlinientherapie

    bezeichnet die bevorzugte, bzw. erste Behandlungsoption. Nicht alle Medikamente, die auf dem Markt sind, haben eine Zulassung zur Erstlinientherapie

  • Erythropoetin

    ein Hormon, das an der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt ist.

  • extrahepatisches Staging

    Klassifizierung/Einteilung eines Tumors, der außerhalb der Leber liegt

  • Fachdisziplinen

    unterschiedliche Fachrichtungen in der Medizin (Kardiologe, Hepatologe etc.)

  • Fatigue

    starke Müdigkeit

  • Fibrose

    Entzündetes Bindegewebe in einem Organ, was zu Schäden und Narbenbildung führen kann.

  • Früherkennungsverfahren

    regelmäßige Krebsvorsorge

  • Galle

    Eine gelb-grüne Flüssigkeit, die von der Leber hergestellt, in der Gallenblase gespeichert und durch die Gallengänge transportiert wird. Galle hilft bei der Verdauung von Fetten.

  • Gallenflüssigkeit

    Eine gelb-grüne Flüssigkeit, die von der Leber hergestellt, in der Gallenblase gespeichert und durch die Gallengänge transportiert wird. Galle hilft bei der Verdauung von Fetten.

  • Gallengang

    Eine röhrenartige Struktur in der Leber, die zur Unterstützung der Verdauung Galle aus der Leber und Gallenblase in den Dünndarm transportiert.

  • Gallengänge

    Eine röhrenartige Struktur in der Leber, die zur Unterstützung der Verdauung Galle aus der Leber und Gallenblase in den Dünndarm transportiert.

  • Gastroenterologe

    spezialisierter Internist, der sich mit der Diagnostik, der Therapie und der Vorsorge (Prävention) von Erkrankungen des gesamten Magen-Darm-Traktes und der Leber befasst.

  • Gastroskopie

    Magenspiegelung

  • Gelbsucht

    Gelbfärbung der Augen und/oder der Haut, die durch Leberschäden verursacht werden kann.

  • Grunderkrankung

    ein anderes Wort dafür ist Basiserkrankung. Diese kann ursächlich für weitere Erkrankungen sein (Folgeerkrankungen).

  • Grunderkrankungen

    ein anderes Wort dafür ist Basiserkrankung. Diese kann ursächlich für weitere Erkrankungen sein (Folgeerkrankungen).

  • Gynäkomastie

    bezeichnet das Wachstum von Brüsten bei Männern. Das Wachstum des Brustgewebes kann viele Ursachen haben, unter anderem kann es eine Folge der Leberzirrhose sein.

  • Hämatologie

    Lehre vom Blut und seinen Krankheiten

  • Hand-Fuß Syndrom

    wird zumeist als schmerzhafte Veränderung der Hautoberfläche an den Handinnenflächen und den Fußsohlen verstanden und kann eine Nebenwirkung der systemischen Therapie sein.

  • HBV

    Abkürzung steht für Hepatitis-B-Virus

  • HBV-Impfung

    Immunisierung gegen Hepatitis-B-Viren

  • HCC

    Abkürzung steht für Hepatozelluläres Karzinom = primäreres Leberzellkarzinom

  • HCV

    Abkürzung steht für Hepatitis-C-Virus

  • HE

    Abkürzung für Hepatische Enzephalopathie oder Leber-Hirn-Funktionsstörung

  • Hepatische Enzephalopathie

    Funktionsstörung des Gehirns als Folge schwerer akuter oder chronischer Lebererkrankung. Durch eingeschränkte Leberfunktion können Giftstoffe ins Gehirn gelangen.

  • Hepatitis B

    akute oder chronisch verlaufende Leberentzündung verursacht durch den Hepatis-B-Virus. Gegen Hepatitis B kann geimpft werden. Eine Heilung ist aktuell nicht möglich, aber es bestehen gute Behandlungsmöglichkeiten.

  • Hepatitis C

    akute und dann häufig chronisch verlaufende Leberentzündung verursacht durch eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus. Gegen Hepatitis C gibt es keinen Impfstoff. Eine medikamentöse Therapie ist möglich und bietet sehr gute Heilungschancen

  • Hepatitis D

    eine Infektion mit dem Hepatitis-D-Virus ist nur möglich, wenn bereits eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus vorliegt. Eine Impfung gegen Hepatitis-B ist somit ein wirksamer Schutz vor einer Hepatitis-D Infektion

  • Hepatobiliär

    die Leber und die Galle betreffend

  • Hepatologe

    Gastroenterologe, der sich auf die Erkrankung der Leber spezialisiert hat

  • hepatozellulär

    die Leberzellen betreffend

  • Herzschwäche

    das Herz ist nicht mehr in der Lage, die benötigte Menge Blut durch den Körper zu pumpen und die Organe mit ausreichend Sauerstoff und Energie zu versorgen

  • Hormonellen Störung

    Hormone übernehmen wichtige und vielfältige Aufgaben im Körper. Ein ausgeglichener Hormonhaushalt für das körperliche und seelische Wohlbefinden sehr wichtig. Bei einer hormonellen Störung ist der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht.

  • Hormonhaushalt

    Hormone übernehmen wichtige und vielfältige Aufgaben im Körper. Ein ausgeglichener Hormonhaushalt für das körperliche und seelische Wohlbefinden sehr wichtig.

  • Hospizdienst

    er begleitet, unterstützt schwerkranke Menschen in der letzten Lebensphase

  • IgG

    Immunglobuline G (IgG) sind ein wichtiger Bestandteil unseres Abwehrsystems. Schwimmen Krankheitserreger in unserem Blut, schütten sogenannte Plasmazellen IgG-Moleküle (Antikörper) aus. Sie verbinden sich mit den Erregern und lösen dadurch weitere Abwehrvorgänge aus

  • IgM

    Immunglobuline sind Eiweiße, die Krankheitserreger im Blut bekämpfen. Immunglobulin M (IgM) ist bei Infektionen besonders schnell zur Stelle

  • Ikterus

    Gelbfärbung der Augen und der Haut, die durch Leberschäden verursacht werden kann.

  • Immunsuppression

    künstliche Unterdrückung des Immunprozesses, um beispielsweise die Abstoßung eines transplantierten Organes zu verhindern

  • Immunsuppressiva

    Medikament, das die Immunreaktion des Körpers vermindert

  • Implantation

    in den Köper eingepflanztes künstliches Material, was dauerhaft oder länger im Körper verbleibt, wie beispielsweise ein künstliches Gelenk, Stents oder Gefäßprothesen

  • Interdisziplinär

    Zusammenarbeit von mehreren Fachbereichen

  • Intermediär Stadium

    Krankheitsstadium zwischen zwei verschiedenen Krankheitsphasen (z.B. zwischen akuter und abklingender Krankheitsphase)

  • Kältetherapie

    lokal oder auf den gesamten Körper angewendete Behandlung mit Kälte, um z. B. Schwellungen der Haut beim Hand – Fuß – Syndrom zu therapieren.

  • Karzinom

    bösartige Gewebsentartung, Tumor

  • Katheter

    sind Röhrchen oder Schläuche mit deren Hilfe Organe gespült, gefüllt oder entleert werden können, z.B. die Blase nach einer Operation

  • Ko-Morbidität

    zusätzliche Erkrankung zur Grunderkrankung. Sie muss nicht im Zusammenhang mit der Grunderkrankung stehen, was in der Praxis jedoch häufig der Fall ist.

  • Koma

    Zustand des sehr tiefen Schlafes und vollständiger Bewusstlosigkeit. Auf äußere Reize erfolgt keine Reaktion.

  • Komorbiditäten

    zusätzliche Erkrankungen zur Grunderkrankung. Sie muss nicht im Zusammenhang mit der Grunderkrankung stehen, was in der Praxis jedoch häufig der Fall ist.

  • komplementäre Verfahren

    ergänzende Therapien, welche die eigentliche Therapie unterstützen sollen

  • Kontraindiaktion

    Es liegen medizinische Gründe und gesundheitliche Faktoren beim Patienten vor, die ein hohes Risiko für das Gelingen eines Eingriffs oder eine Therapie bedeuten könnten.

  • Kontrastmittel

    verbessern die Darstellung von Strukturen und Funktionen des Körpers bei bildgebenden Verfahren, wie beispielsweise bei der Computertomographie

  • Krampfadern

    Aussackung der Gefäßwände, durch die sich die betroffenen Venen erweitern. Blut staut sich in den Venen zurück und stellt dadurch eine Belastung für das Gefäßsystem dar. Das Risiko zur Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) ist erhöht.

  • Kupferspeicherkrankheit

    Morbus Wilson. Bei der Erkrankung lagert der Körper zu viel Kupfer in Organen u.a. die Leber, Geweben und dem Zentralnervensystem ein, was zu vielfältigen gesundheitlichen Störungen und Schädigungen führen kann. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber mit Medikamenten behandelbar.

  • kurativ

    heilbar

  • kurative

    heilbar

  • kuratives Verfahren

    Ein Therapieverfahren, dass auf eine Heilung ausgelegt ist

  • Laparoskopie

    Bauchspiegelung zur Kontrolle des med. Eingriffs

  • Laparoskopischer Zugang

    Zugang über die Bauchhöhle

  • Leber

    Das größte feste Organ im menschlichen Körper. Lage: im oberen Teil des Bauches auf der rechten Seite. Die Leber hilft dem Körper, Nahrung zu verdauen, Energie zu speichern und giftige Stoffe abzubauen.

  • Leberfunktion

    die Leber erfüllt eine Vielzahl von Stoffwechselaufgaben im Körper. Sie werden als Leberfunktion bezeichnet.

  • Leberfunktionsstörung

    Die Leber ist in ihrer Funktion eingeschränkt und kann ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen. Die schwerste Form der Leberfunktionsstörung ist das Leberversagen.

  • Leberkapsel

    ist die äußere Hülle der Leber. Sie umschließt sie und grenzt sie somit von anderen Organen ab.

  • Leberkoma

    komatöser Zustand des Patienten, der durch ein Leberversagen verursacht wird. Die Leber ist dabei so stark geschädigt, dass sie ihre Funktion als Entgiftungsorgan verliert. Schadstoffe und Gifte zirkulieren im Körper und gelangen auch in das Gehirn. Es kommt zu einem Koma, dass lebensbedrohlich ist.

  • Leberparameter

    verschiedene Blutwerte, die Rückschlüsse auf mögliche Zellschädigungen und Funktionsstörungen in der Leber zulassen und ein Indikator für unterschiedliche Erkrankungen der Leber sein können.

  • Leberspezifischer Blutwerte

    siehe Leberparameter

  • Lebersteifigkeitsmessung

    Elastographie. Eine Art Ultraschallverfahren, bei dem der Grad der Leberschädigung (Fibrose und Zirrhose) ermittelt werden kann.

  • Leberteilresektion

    Ein Teil der Leber wird, z.B. rund um den Tumor operativ, entfernt. Das Verfahren setzt voraus, dass genügend funktionsfähiges Lebergewebe nach der Entfernung des Tumors verbleibt.

  • Lebertransplantation

    Einsetzten einer Spenderleber

  • Lebervene

    über die Lebervene wird Blut aus der Leber und der Pfortader in den Blutkreislauf geleitet.

  • Leberversagen

    die Leber kann ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen und schaltet alle Funktionen ab. Ursächlich hierfür können z.B. schwere Vergiftungen, chronische Lebererkrankungen im zirrothischen Endstadium sein.

  • Leberzirrhose

    Vernarbung des Lebergewebes. Die Zirrhose wir in drei Schweregrade unterteilt

  • Leitlinie für Leberkrebs

    Behandlungs- und Versorgungsrichtlinie für Ärzte

  • Leitlinie/ Leitlinienprogramm

    Behandlungs- und Versorgungsrichtlinie für Ärzte

  • Leitlinie

    Behandlungs- und Versorgungsrichtlinie für Ärzte

  • Lenvatinib

    Medikament, das bei der systemischen Therapie zum Einsatz kommen kann

  • Levatinib

    Medikament, das bei der systemischen Therapie zum Einsatz kommen kann

  • LTX

    Lebertransplantation

  • Lymphgefäße

    Gefäßsystem zum Abtransport von Gewebsflüssigkeit

  • Lymphknoten

    Sie filtern die Gewebsflüssigkeit und sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Sie verteilen sich über den gesamten Körper und nehmen dort lokal ihre Funktion wahr.

  • Magensonde

    Schlauch, der über den Mund oder die Nase eingeführt wird und von seiner Länge bis in den Magen reicht. Über die Magensonde wird beispielsweise die künstliche Ernährung vorgenommen.

  • Magnetresonanztomographie

    MRT, bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Geweben, Gefäßen und Organen. Der MRT wird zur Diagnose aber auch für Forschungszwecke eingesetzt. Die Darstellungen der Bilder werden mit Hilfe von starken Magnetfeldern erzeugt.

  • „Mailand“-Kriterien

    medizinische Kriterien, welche die Chancen für eine erfolgreiche Lebertransplantation kennzeichnen. Damit Patienten für eine Spenderleber gelistet werden, müssen die Kriterien erfüllt sein.

  • Makromoleküle

    sind große Moleküle, die aus vielen, bis zu mehreren hunderttausend, gleichen oder unterschiedlichen Bausteinen bestehen.

  • Antidepressiva

    Medikamente gegen Depressionen

  • Menstruation

    Monatszyklus bei Frauen

  • Menstruationsstörungen

    unregelmäßiger oder ganz ausbleibender Monatszyklus bei Frauen

  • Metastasen

    Tumorzellen gelangen über das Blut oder die Lymphflüssigkeit in weiteres Gewebe und Organe und siedeln sich dort an und bilden neue Krebsgeschwülste (Metastasen)

  • Metastasenbildung

    sie können sich unabhängig vom Erkrankungsstadium bilden, sogar auch dann noch, wenn der eigentliche Tumor bereits entfernt wurde.

  • Mikrowellenablation

    ein auf Heilung des Krebses ausgelegtes Verfahren. Es ist dem der Radiofrequenzablation (RFA) ähnlich.

  • Milz

    liegt im Bauchraum in Magennähe. Sie hat eine Abwehrfunktion gegen körperfremde Stoffe, speichert die weißen Blutkörperchen und sondiert alte rote Blutkörperchen aus.

  • minimal-invasives Verfahren

    Operationstechnik, die ohne große Zugangsschnitte auskommt, um zum Zielorgan oder Gewebe vorzudringen.

  • Mischkost

    Eine Mischkost beinhaltet ein ausgewogenes Verhältnis von allen Nährstoffen

  • Molekulartherapie

    Therapieverfahren was darauf abzielt, das gesunde Gewebe möglichst zu schonen. Die Struktur der eingesetzten Moleküle ist auf die Eigenschaften der Tumorzellen abgestimmt, um diese zu gezielt in ihrem Wachstum zu hemmen.

  • MRT (Magnetresonanztomographie)

    bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Geweben, Gefäßen und Organen Das MRT wird zur Diagnose aber auch für Forschungszwecke eingesetzt. Die Darstellungen der Bilder wird mit Hilfe von starken Magnetfeldern erzeugt.

  • MRT

    Magnetresonanztomographie, bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Geweben, Gefäßen und Organen Der MRT wird zur Diagnose aber auch für Forschungszwecke eingesetzt. Die Darstellungen der Bilder werden mit Hilfe von starken Magnetfeldern erzeugt.

  • Multinodulär

    viele Knoten/Tumore in einem Organ

  • Nachsorgeprogramm

    nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung wird durch verschiedene Kontrolluntersuchungen der Erfolg überwacht. Ein Wiederauftreten des Krebses kann dadurch frühzeitig erkannt werden.

  • Nährstoffmangel

    Unterversorgung an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, aber auch der Hauptnährstoffgruppen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße

  • NASH

    entzündliche Veränderung einer bestehenden Fettleber, die nicht durch übermäßigen Alkoholkonsum verursacht wird.

  • Natriumreduktion

    Verringerung der Menge an Kochsalz bei der Zubereitung von Speisen sowie die Vermeidung von natriumhaltigen Lebensmitteln

  • Naturheilverfahren

    alternative oder begleitende Behandlungen zur klassischen Schulmedizin

  • Nebennieren

    Hormondrüse die im inneren Teil, dem Nebennierenmark, die Hormone Adrenalin und Noradrenalin und im äußeren Teil, der Nebennierenrinde, Cortisol produziert. Zudem ist sie an der Regulation des Zucker-, Wasser- und Mineralstoffhaushaltes beteiligt.

  • Nichtopiodanalgetika

    Schmerzmittel, die keine Opiate enthalten, z.B. Paracetamol oder Novalgin

  • Novalgin

    ein gut wirksames Medikament bei stärkeren Schmerzen

  • Nuklearmedizinern

    sie können an der Diagnostik, aber auch bei der Durchführung von Therapieverfahren beteiligt sein

  • Oberbauchorgane

    Sammelbegriff für die Organe: Leber, Magen, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm

  • Onkologen

    Fachmediziner für Krebserkrankungen

  • Onkologie

    Fachrichtung in der Medizin, die sich mit Krebserkrankungen befasst

  • Opiate

    werden häufig zur Reduktion von starken Schmerzen eingesetzt.

  • Ösophargusvarizen

    Krampfadern in der Speiseröhre. Sie können eine Folge der Leberzirrhose sein.

  • Osteoporose

    Knochenschwund

  • Palliativ

    schmerzlindernd, eine Erkrankung ist nicht heilbar, aber die Beschwerden, die sie verursacht sollen reduziert werden.

  • palliativ-medizinische Teams

    ein Team aus Fachkräften, dass sich ganzheitlich um die Versorgung des Patienten kümmert, wenn klar ist, dass die Krebserkrankung nicht mehr heilbar ist.

  • palliativen Versorgung

    sie zielt nicht auf die Heilung des Patienten, sondern Schmerzen zu lindern sowie Angebote bereitzustellen, die der Krankheitsbewältigung und der Aufrechterhaltung der Lebensqualität dienen.

  • Paracetamol

    fiebersenkendes und schmerzlinderndes Medikament

  • Parazentese

    allgemeiner medizinischer Begriff, der das Eindringen in ein Gewebe oder Organ meint, um Flüssigkeiten herauszulassen. Bei Lebererkrankungen ist hierbei eine Ableitung des Bauchwassers (Aszites) gemeint. Hierbei wird häufig von einer Aszites-Punktion gesprochen.

  • Pathologen

    Fachmediziner, die unter anderem auch entnommenes Gewebe untersuchen und beurteilen.

  • Pathologie

    stellt einen Teilbereich der Medizin dar, die sich mit der Herkunft, der Entstehungsweise und dem Verlauf von Erkrankungen befasst sowie den Auswirkungen einer Erkrankung auf den Organismus. Im Bereich der Diagnose befasst sie sich häufig mit der Untersuchung von Geweben.

  • PBC

    Primär Biliäre Cholangitis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die kleinen Gallengänge in der Leber geschädigt werden. Die PBC zählt zu den Lebererkrankungen.

  • PEI

    perkutane Ethanol-Injektion, lokales Krebsverfahren, bei dem durch eine Sonde hochprozentiger Alkohol in den Tumor gegeben wird, damit dieser abstirbt.

  • PEI (perkutane Ethanol-Injektion)

    lokales Krebsverfahren, bei dem durch eine Sonde hochprozentiger Alkohol in den Tumor gegeben wird, damit dieser abstirbt.

  • perkutane Zugang

    Zugang, der unter die Haut gelegt wird

  • perkutaner Zugang

    Zugang, der unter die Haut gelegt wird

  • Pfortader

    Die Pfortader führt vom Darm zur Leber und führt ihr die aus der Nahrung aufgenommen Nährstoffe zu.

  • Pfortaderhochdruck (portale Hypertension)

    er entsteht, wenn der Abfluss/Zufluss des Blutes aus/in der Leber, z.B. aufgrund einer Zirrhose oder der Lage und Größe eines Tumors nicht mehr gut funktioniert. Das Blut staut sich als Konsequenz vor und in der Leber auf.

  • Pfortaderthrombose

    Bildung von Blutgerinnseln in der Pfortader in der Leber

  • PH-neutral

    ein Stoff oder eine Flüssigkeit ist weder sauer noch alkalisch. Er ist neutral. Die Skala zur Einteilung des PH Wertes reicht von 1 (stake Säure) bis hin zu 14 (starke Lauge). Der Wert 7 ist neutral.

  • Physiotherapeuten

    therapeutische Fachkraft. Zu ihren Angeboten gehören z.B. Massagen, Mobilisation, Schmerzreduktion, Lymphdrainage, Kälte- und Wärmetherapien

  • physiotherapeutische Maßnahmen

    dazu gehören z.B. Massagen, Mobilisation, Schmerzreduktion, Lymphdrainage, Kälte- und Wärmetherapien

  • postoperativ

    Zeitliche Angabe und bezeichnet die Zeit nach der Operation

  • Prävention

    vorbeugende Maßnahme, z.B. um eine Erkrankung zu verhindern oder gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

  • Progredient

    Übersetzt: Fortschreitend. Eine progrediente Erkrankung zeigt einen zunehmend schweren Verlauf.

  • Progressiv

    Übersetzt: fortschreitend – Steigerung von Umfang und Schwere. PBC wird als progressive, fortschreitende Erkrankung definiert.

  • Proliferation

    schnelle Vermehrung von Gewebe durch Zellteilung und Zellwachstum

  • Prothrombinzeit

    sagt etwas über die Gerinnungszeit des Blutes aus.

  • Pruritus

    Klinischer Begriff für starken Juckreiz, ein häufiges Symptom von PBC.

  • PSC

    Primär Sklerosierende Cholangitis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich der großen Gallengänge in und außerhalb der Leber entzünden. Es kommt zu narbigen Verhärtungen der Gallengänge, was zu einer Verengung der Gallengänge führt. Die PSC gehört zu den Lebererkrankungen.

  • Psychoonkologie

    psychologische Spezialisierung zur Betreuung und Therapie von Krebspatienten

  • Psychosozial

    Zusammenhang zwischen psychischen und sozialen Faktoren, beispielweise kann eine körperliche Erkrankung psychische Probleme, wie eine Depression auslösen, diese wiederum kann den Rückzug aus sozialen Aktivitäten bedeuten.

  • Psychosoziale

    Zusammenhang zwischen psychischen und sozialen Faktoren, beispielweise kann eine körperliche Erkrankung psychische Probleme, wie eine Depression auslösen, diese wiederum kann den Rückzug aus sozialen Aktivitäten bedeuten.

  • Psychotherapie

    umfasst verschiedene Verfahren, die bei der Bewältigung von psychischen Problemen oder den Umgang damit unterstützen. Die Verhaltenstherapie ist beispielweise ein Verfahren der Psychotherapie.

  • Punktion

    medizinischer Eingriff, um Gewebe zu entnehmen oder z.B. Bauchwasser abzulassen

  • R-Klassifikationen

    sie sagen aus, in wie weit das Gewebe nach einem operativen Eingriff frei von Tumorzellen ist.

  • Radiologe

    Fachmediziner, der sich auf bildgebende Diagnostik spezialisiert hat, aber auch im Bereich der medizinischen Strahlentherapie Patienten behandelt.

  • Radiologen

    Fachmediziner, der sich auf bildgebende Diagnostik spezialisiert hat, aber auch im Bereich der medizinischen Strahlentherapie Patienten behandelt.

  • Ramucirumab

    Medikament, das bei der systemischen Therapie zur Anwendung kommen kann

  • „RECIST“-Klassifikation oder „EASL“-Klassifikation

    Verfahren um den Erfolg bei der TACE – Behandlung einschätzen zu können.

  • Regorafenib

    Medikament, das bei der systemischen Therapie zur Anwendung kommen kann.

  • Rehabilitation

    Wiederherstellung

  • Rehabilitationssport

    Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit, z.B. durch Gymnastik und Herz – Kreislauf - Training

  • Resektion

    operative (Teil-)Entfernung von Organen oder Organteilen, z.B. die Gallenblase als Teil der Leber oder eine Teilresektion der Leber, aufgrund eines Tumors.

  • Rezidiv

    wiederkehrend, eine Erkrankung kehrt zurück

  • Rezidive

    wiederkehrend, eine Erkrankung kehrt zurück

  • RFA

    Verfahren zur Entfernung von erkranktem Gewebe, bzw. eines Tumors mit Hilfe einer erhitzen Sonde, die den Tumor und angrenzendes Gewebe durch hohe Temperaturen zerstört.

  • Schilddrüse

    Drüse für die Hormonproduktion. Bei einer Störung/Erkrankung in der Schilddrüse, kann es zu zahlreichen Störungen der Stoffwechselfunktionen kommen.

  • Schmerzskala

    dient der Einschätzung der individuell empfundenen Schmerzintensität von 1 (keine Schmerzen) bis 10 (stärkste vorstellbare Schmerzen).

  • Schmerztherapie

    unterschiedliche Verfahren zur Schmerzlinderung. Hierzu gehören neben der Verabreichung von Schmerzmitteln auch Verfahren der Psycho- und Physiotherapie, aber auch alternative Methoden, wie beispielsweise die Akupunktur

  • Schwachopiodanalgetika

    Schmerzmittel, die weniger starke Opiate als Wirkstoff enthalten

  • Sekundär

    zweitrangig, an zweiter Stelle

  • SIRT (selektive int­raarterielle Radiotherapie)

    Therapieverfahren, bei dem radioaktive Moleküle in den Tumor injiziert werden, die ihn zerstören sollen.

  • Sonde

    Untersuchungs-, Therapie- und Operationsinstrument, mit einer Sonde können auch Körperregionen erreicht werden, die nur schwer zugänglich sind.

  • Sonografie

    siehe Ultraschall

  • Sonographie

    siehe Ultraschall

  • Sorafenib

    Medikament, das in der systemischen Therapie eingesetzt werden kann

  • Spezifische Nachsorge

    bezeichnet Kontrolluntersuchungen und Behandlungen, die entsprechend dem eingesetzten Therapieverfahren durchgeführt werden.

  • Spezifische Pallitativversorgung

    die benötigte Versorgung des Patienten ist umfangreich und komplex. Ob eine solche Versorgung angezeigt ist, wird durch das Versorgungsteam in Absprache mit dem Patienten und den Angehörigen festgestellt.

  • Splenomegalie

    Vergrößerung der Milz

  • Starkopiodanalgetika

    Schmerzmittel, die starke Opiate als Wirkstoff enthalten

  • Stoffwechsel

    Bezeichnet das komplexe Zusammenspiel von Organen, Hormonen, Körperflüssigkeiten und Geweben im Körper, die wichtig sind, damit dieser auf allen Ebenen voll funktionsfähig ist.

  • Stoffwechselfunktion

    sie reguliert viele wichtige Abläufe im Körper, so dass Organe und Vorgänge im Körper optimal funktionieren.

  • Stoffwechselstörung

    das komplexe Stoffwechselsystem des Körpers ist aufgrund einer Störung, Erkrankung oder Fehlfunktion aus dem Gleichgewicht geraten.

  • Symptom

    Begleiterscheinung bei einer Erkrankung, beispielsweise der mögliche Juckreiz bei einer Lebererkrankung

  • Symptom- und Nebenwirkungsmanagement

    durch Medikamente und begleitende Therapien sollen mögliche Beschwerden gemildert werden.

  • Symptome

    Begleiterscheinung bei einer Erkrankung, beispielsweise der mögliche Juckreiz bei einer Lebererkrankung

  • systemische Therapie

    eine Behandlung, die auf den ganzen Körper wirkt. Sie wird meistens angewendet, wenn der Tumor die Leberkapsel durchbrochen hat und/oder der Tumor in andere Gewebe gestreut hat.

  • TACE – DEB

    ein ähnliches Verfahren wie die Transarterielle Chemoembolisation (TACE). Die Partikel, die wie bei der TACE die Blut- und Nährstoffzufuhr unterbrechen sollen, enthalten zusätzlich noch ein Medikament

  • TACE - Transarterielle Chemoembolisation

    lokal auf den Tumor wirkende Chemo -Therapie. Mittels Katheter wird die Wirksubstanz in den Tumor eingebracht. Die Teilung der Tumorzellen soll damit verhindert werden

  • Teilresektion

    Teile eines Organs z.B. werden operativ entfernt

  • Thrombosen

    Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel

  • Thrombozyten

    Blutplättchen, sie sind die kleinsten Zellen des Blutes

  • Toxisch

    giftig

  • Transarterielle Chemoembolisation

    siehe TACE

  • Transfusion

    Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen eines Spenders auf einen Empfänger

  • Transplantation

    Einsatz eines Spenderorgans

  • Transplantationszentren

    Kliniken, die auf die Transplantation von Organen spezialisiert sind.

  • Tumorboard

    Fallberatung und Entscheidung bei Krebspatienten. Die Tumorkonferenz besteht aus mehreren Fachbereichen der Medizin (z.B. Onkologen, Hepatologen, Radiologen, Chirurgen, Nuklearmediziner und Pathologen). Sie besprechen den Einzelfall unter verschiedenen med. Gesichtspunkten (Risiko – Nutzen) und treffen eine Therapieentscheidung.

  • Tumorkonferenz (auch Tumorboard)

    Fallberatung und Entscheidung bei Krebspatienten. Die Tumorkonferenz besteht aus mehreren Fachbereichen der Medizin (z.B. Onkologen, Hepatologen, Radiologen,  Chirurgen, Nuklearmediziner und Pathologen). Sie besprechen den Einzelfall unter verschiedenen med. Gesichtspunkten (Risiko – Nutzen) und treffen eine Therapieentscheidung.

  • Tumormarker

    über die Bestimmung des Tumormarkers kann festgestellt werden, ob Tumore vorhanden sind. Schwachpunkt dieser Methode ist, dass nicht immer genau feststeht, ob der erhöhte Wert tatsächlich auf einen Tumor oder auf eine Entzündung im Körper hindeutet

  • Ultraschall

    Diagnostisches Verfahren mittels Schallwellen. Der Schall trifft von einem Schallkopf ausgehend auf das zu untersuchende Gewebe. Der Schall wird zurückgeworfen und erzeugt dadurch ein Bild.

  • Unspezifisch

    nicht klar zuzuordnen

  • Urea-Basis

    enthält Harnstoff als Wirkstoff (oft in Hautcremes enthalten)

  • Ureahaltigen

    enthält Harnstoff als Wirkstoff (oft in Hautcremes enthalten)

  • Varizen

    Krampfadern

  • Virushepatitis

    durch Viren verursachte Entzündung der Leber

  • Wasseransammlungen im Bauchraum

    auch Aszites genannt, eine Folge der Leberzirrhose

  • Wechselwirkungen

    werden verschiedene Medikamente eingenommen, muss darauf geachtet werden, dass die darin enthaltenen Wirkstoffe miteinander verträglich sind und die jeweilige Wirkung nicht verstärkt oder aufgehoben wird.

  • WHO

    Weltgesundheitsorganisation

  • Wundheilungsstörungen

    der Heilungsprozess einer Wunde ist verzögert. Die Wunde ist anfälliger für Infektionen. Die Ursachen einer Wundheilungsstörung sind vielfältig.

  • Zellveränderungen

    auffällige Zellen, die sich zu krebsartigen Veränderungen entwickeln können

  • Zirrhose

    Narbiger Umbau des Lebergewebes

  • Zweitlinientherapie

    Sie kommt zur Anwendung, wenn das erste Mittel der Wahl (Erstlinientherapie) keinen Erfolg bringt, das Ansprechen unzureichend ist oder das Medikament vom Patienten nicht vertragen wird.